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Schule unterstützt Schule

Das Bundesgymnasium in Mattersburg hat heute, am 13. Jänner 2018, auf Vermittlung des Klosters Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee der Volksschule "Hl. Hierarch Nikolaus" in Arad (Rumänien) 39 Schulbänke sowie einen Overhead-Projektor gespendet. Unser herzlichster Dank gilt dem Direktor des Bundesgymnasiums Mattersburg, Herrn Karl Pinter, der auch die Durchführung des Orthodoxen Religionsunterrichtes an seiner Schule unterstützt. Den beiden Schulwarten gilt auch unser Dank für die tatkräftige Unterstützung der Spendenaktion an der Schule. [vb]

 

v.l.n.r.: P. Bartholomäos, Direktor Pinter und ein Vertreter der Schule

v.l.n.r.: Abt Paisios, ein Vertreter der Schule und P. Bartholomäos (kurz vor der Abfahrt des LKW)

Übergabe der Weihnachtsgeschenke und Besuch im Kinderheim

Am 25. Dezember wurden nach der feierlichen Weihnachtsliturgie die Geschenke an die Kinder übergeben, welche Ende November das Kloster und die Freunde vorbereitet haben und dem Kinderheim geschickt hatten. Am 27. Dezember besuchten Abt Paisios, P. Bartholomäos und P. Rafael das Kinderheim und haben persönlich das restliche Geld vom Weihnachtsprojekt (€ 2.000,--) als Spende überbracht. Die Besucher aus St. Andrä wurden sehr gut aufgenommen. Die Gastfreundschaft war sehr herzlich, sogar Weihnachtslieder wurden von den Kindern vorgetragen. Beim Besuch von einigen Häusern des Kinderheimes konnten sich die Mönche aus St. Andrä auch ein bisschen mit den dortigen Kindern austauschen. Nach diesem positiven Eindruck vom Kinderheim möchte sich die St. Andräer Mönchsgemeinschaft auch in Zukunft weiterhin für dieses Projekt einsetzen. Herzliches Dankeschön allen Beteiligten und einen guten Start ins neue Jahr 2018. Möge Gott es geben, dass wir ein würdiger Elternersatz für viele Waisenkinder werden! [vb/anm]

Kleidung, Obst und Süßigkeiten in Rumänien angekommen

Am 18.12.2017 haben wieder zwei Transporte mit Kleidung sowie Obst und Süßigkeiten aus St. Andrä am Zicksee ihr Ziel in Rumänien erreicht. Rund 430 kg frisches Obst, Wintersocken, Handschuhe, Kopfbedeckungen und sonstige Kleider wurden im Kinderheim des Hl. Leonitos von Rădăuți abgeladen. Ein weiterer Transport ging diesmal zum Verein "Stea" in Satu Mare, der sich um das Wohl von rund 400 Straßenkindern kümmert. Damit soll den dort betreuten Kindern ein Festmahl an Weihnachten geboten werden. Zudem werden sie mit winterfesten Kleidungsstücken ausgestattet, damit sie für kalte Winternächte gerüstet sind. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die diese Transporte vom Kloster Maria Schutz mit ihrem Beitrag ermöglicht haben. Vergelt´s Gott! [vb]

Weihnachtsgeschenke für rumänisches Kinderheim

Am 1. Dezember 2017, dem rumänischen Nationalfeiertag, wurden die im Rahmen der sozialen Projekte des Klosters Maria Schutz gesammelten Weihnachtsgeschenke für das Kinderheim Hl. Leontios von Rădăuți nach Rumänien abgeschickt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Befürworter dieses Projektes. Ohne deren Hilfe hätte diese Spende nicht ermöglicht werden können. Die Geschenke werden am Ende der Weihnachtsliturgie am Christtag an die Kinder verteilt. Der rumänische Nationalfeiertag wurde indes mit einer traditionellen Feier im Kinderheim begangen (siehe Fotos). Eine weitere Ladung voll Weihnachtsgeschenke für die Kinder erreichte das Heim am 23. Dezember 2017. Bilder davon finden Sie in der Fotostrecke unten. [vb]

Der "Alltag der Mönche"

Oft fragen sich Leute – auch ich werde da des öfteren gefragt „was machen die Mönche in einem Kloster den ganzen Tag?“ oder „wozu brauchen wir ein Kloster?“ Ich beziehe mich da besonders auf St. Andrä am Zicksee.

So möchte ich hier einen kleinen Überblick geben:

Der Alltag der Mönche teilt sich grundsätzlich in 3 Teile: beten und arbeiten („ora et labora“), sowie in Ruhezeit (Freizeit).

1. Teil: die Gebete bzw. Liturgien: Beginn meist schon sehr früh – 05.00 Morgengebete, anschließend Göttliche Liturgie um ca. 7.00. Dann gibt es noch Mittagsgebete und Nachmittagsgebete, Abendandacht (Vesper – Esperinos) und Nachtgebet (Apodipnon) etwa um 20.00. Der Tag im Kloster beginnt also um 04.00 morgens, geschlossen wird das Kloster um 19.00 bzw. 20.00 (Winterzeit, Sommerzeit). 

2. Teil: die Arbeit: jeder Mönch bekommt einen Aufgabenbereich, d. h. Küchenarbeit und kochen, Reinigung usw., Gartenarbeit, die Tiere füttern, Stallarbeit; Wäsche waschen; in der Werkstätte arbeiten (u. a. Tischlerarbeiten); einkaufen; die Mönchszellen sauber halten; Ikonen malen (Ikonografie); Daneben gibt es noch geistliche Tätigkeiten, wie Bibelstunden, Gespräche mit Besuchern (die berühmte Gastfreundschaft = Philoxenia) inkl. Kaffee kochen; daher hat jedes Kloster auch einen Gästeraum (Archontarikion) zum bewirten und auch für Gespräche mit den Besuchern; dazu kommen auch noch Tätigkeiten wie Religionslehrer.

3. Teil: Ruhe- bzw. Freizeit: da bleibt manchmal nicht viel Zeit übrig. Schon der Gästeempfang kostet Zeit und Geduld, die Mönche müssen immer freundliche Worte für die Besucher finden. Nur in der Nacht da ist das Kloster auch geschlossen. Manchmal muss die freie Zeit auch noch für Reparaturbeiten geopfert werden oder für Schnee schaufeln im Winter u. a. Aus dieser – sicher unvollständigen Aufzählung - lässt sich ableiten, dass das Mönchsleben gar nicht so einfach ist.

Jetzt „wozu brauchen wir ein Kloster?“ Das Wort „brauchen“ ist vielleicht nicht so ganz richtig. Ich möchte hier nicht auf etwaige wirtschaftliche Aspekte (Besucher) hinweisen, sondern ein wenig theologisch antworten: die Mönche beten stellvertretend für die Welt zu Gott, wofür sich die Welt nicht Zeit nimmt oder auch einfach nicht nehmen kann. [Prof. Mag. Peter Mallat]


Weblink: "Das Leben als orthodoxer Mönch" [Beitrag von ORF-Burgenland, 06.04.2017]
  1. © FdKMS 2017
  2. Liturgischer Kalender
  3. Standort des Klosters
  4. Das Wetter in St. Andrä/Zicksee
  5. Per Bahn zum Kloster
  6. Galerie
  7. Quiz
  8. Umfrage
OEBB

Von
Nach St.Andrä/Zicksee Bahnhof
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Uhrzeit
Abfahrt Ankunft

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