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Kleidung, Obst und Süßigkeiten in Rumänien angekommen

Am 18.12.2017 haben wieder zwei Transporte mit Kleidung sowie Obst und Süßigkeiten aus St. Andrä am Zicksee ihr Ziel in Rumänien erreicht. Rund 430 kg frisches Obst, Wintersocken, Handschuhe, Kopfbedeckungen und sonstige Kleider wurden im Kinderheim des Hl. Leonitos von Rădăuți abgeladen. Ein weiterer Transport ging diesmal zum Verein "Stea" in Satu Mare, der sich um das Wohl von rund 400 Straßenkindern kümmert. Damit soll den dort betreuten Kindern ein Festmahl an Weihnachten geboten werden. Zudem werden sie mit winterfesten Kleidungsstücken ausgestattet, damit sie für kalte Winternächte gerüstet sind. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die diese Transporte vom Kloster Maria Schutz mit ihrem Beitrag ermöglicht haben. Vergelt´s Gott! 

Weihnachtsgeschenke für rumänisches Kinderheim

Am 1. Dezember 2017, dem rumänischen Nationalfeiertag, wurden die im Rahmen der sozialen Projekte des Klosters Maria Schutz gesammelten Weihnachtsgeschenke für das Kinderheim Hl. Leontios von Rădăuți nach Rumänien abgeschickt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Befürworter dieses Projektes. Ohne deren Hilfe hätte diese Spende nicht ermöglicht werden können. Die Geschenke werden am Ende der Weihnachtsliturgie am Christtag an die Kinder verteilt. Der rumänische Nationalfeiertag wurde indes mit einer traditionellen Feier im Kinderheim begangen (siehe Fotos). [vb]

Der "Alltag der Mönche"

Oft fragen sich Leute – auch ich werde da des öfteren gefragt „was machen die Mönche in einem Kloster den ganzen Tag?“ oder „wozu brauchen wir ein Kloster?“ Ich beziehe mich da besonders auf St. Andrä am Zicksee.

So möchte ich hier einen kleinen Überblick geben:

Der Alltag der Mönche teilt sich grundsätzlich in 3 Teile: beten und arbeiten („ora et labora“), sowie in Ruhezeit (Freizeit).

1. Teil: die Gebete bzw. Liturgien: Beginn meist schon sehr früh – 05.00 Morgengebete, anschließend Göttliche Liturgie um ca. 7.00. Dann gibt es noch Mittagsgebete und Nachmittagsgebete, Abendandacht (Vesper – Esperinos) und Nachtgebet (Apodipnon) etwa um 20.00. Der Tag im Kloster beginnt also um 04.00 morgens, geschlossen wird das Kloster um 19.00 bzw. 20.00 (Winterzeit, Sommerzeit). 

2. Teil: die Arbeit: jeder Mönch bekommt einen Aufgabenbereich, d. h. Küchenarbeit und kochen, Reinigung usw., Gartenarbeit, die Tiere füttern, Stallarbeit; Wäsche waschen; in der Werkstätte arbeiten (u. a. Tischlerarbeiten); einkaufen; die Mönchszellen sauber halten; Ikonen malen (Ikonografie); Daneben gibt es noch geistliche Tätigkeiten, wie Bibelstunden, Gespräche mit Besuchern (die berühmte Gastfreundschaft = Philoxenia) inkl. Kaffee kochen; daher hat jedes Kloster auch einen Gästeraum (Archontarikion) zum bewirten und auch für Gespräche mit den Besuchern; dazu kommen auch noch Tätigkeiten wie Religionslehrer.

3. Teil: Ruhe- bzw. Freizeit: da bleibt manchmal nicht viel Zeit übrig. Schon der Gästeempfang kostet Zeit und Geduld, die Mönche müssen immer freundliche Worte für die Besucher finden. Nur in der Nacht da ist das Kloster auch geschlossen. Manchmal muss die freie Zeit auch noch für Reparaturbeiten geopfert werden oder für Schnee schaufeln im Winter u. a. Aus dieser – sicher unvollständigen Aufzählung - lässt sich ableiten, dass das Mönchsleben gar nicht so einfach ist.

Jetzt „wozu brauchen wir ein Kloster?“ Das Wort „brauchen“ ist vielleicht nicht so ganz richtig. Ich möchte hier nicht auf etwaige wirtschaftliche Aspekte (Besucher) hinweisen, sondern ein wenig theologisch antworten: die Mönche beten stellvertretend für die Welt zu Gott, wofür sich die Welt nicht Zeit nimmt oder auch einfach nicht nehmen kann. [Prof. Mag. Peter Mallat]


Weblink: "Das Leben als orthodoxer Mönch" [Beitrag von ORF-Burgenland, 06.04.2017]

Soziale Projekte

Seit der Entstehung des Orthodoxen Klosters Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee wurden verschiedene karitative Aktivitäten unternommen. Nachfolgend geben wir eine kurze Übersicht darüber:

  • Über das ganze Jahr 2017 wurden regelmäßig Transporte mit Sachspenden zu einer armen Pfarrgemeinde aus Cluj-Napoca, Rumänien gesendet. Mithilfe vom dortigen Priester, der in mehreren philanthropischen Projekten aktiv ist, konnten wir die gespendeten Sachen direkt zu den Bedürftigen bringen. Es wurden Bekleidungsstücke, leichte Medikamente für die Obdachlosen, Blutmessgeräte, Bücher, Spielzeuge, usw. erfolgreich versendet.  
  • Im August 2017 kam aus einem Hospiz in Rumänien die Anfrage um diverse Behelfsmittel. In kurzer Zeit wurden Rollstühle, ein Krankenbett, Gehhilfen, Verbandmaterial, Bettwäsche, Kleidung und vieles mehr gespendet und nach Rumänien gebracht. Die Hilfe kam spontan und unkompliziert und so konnte vielen Menschen geholfen werden. Danke.
  • Zu Schulbeginn 2017 kam die Anfrage von einem Pater aus Rumänien wegen dringend benötigter Schulsachen. Auch hier wurde rasch und unkompliziert geholfen, mit Schultaschen und Schreibutensilien hatten die Kinder viel Freude. Danke allen Spendern.
  • Am 29. Oktober 2017 hat uns Pater Bartholomäos, das heißt den Bibelkreisteilnehmern und Freunden des Klosters Maria Schutz, von dem Anliegen einer Einrichtung für elternlose Kinder in Rumänien erzählt (http://sfantulleontie.ro/2/). In dieser Einrichtung wohnen ca. 130 Kinder und Jugendliche (4-18 Jahre), die sowohl vom Fachpersonal, als auch von Geistlichen betreut werden und welche Bedarf nach alltäglichen Dingen wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife usw., haben. Wir haben beschlossen, diesen Kindern und Jugendlichen zu Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Im Nu hatten wir das benötigte Geld für Toilettsachen beisammen. Es wurden auch Malbücher und Stifte, Schokolade, Weihnachtsmänner und vieles mehr gespendet. Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft. Mittlerweile haben wir für jedes der 130 Kinder eine Schachtel mit altersentsprechend adäquaten Geschenken für Weihnachten zusammengepackt.

Alle unsere Projektpartner in Rumänien sind Freunde unseres Klosters, daher werden wir auch in Zukunft über die dortige Situation Bescheid wissen.

Für mehrere Infos wenden Sie sich an unser Kloster „Maria Schutz“.

www.orthodoxes-kloster-maria-schutz.at

Vergelt's Gott allen Beteiligten!

Der Bibelkreis „Hl. Apostel Andreas“


Das Wort Gottes näher kennenlernen!

Seit November 2016 treffen wir uns, das heißt orthodoxe und katholische Christen, jeden Sonntag um 15:00 Uhr im Orthodoxen Kloster Maria Schutz des Hl. Paisios vom Hl. Berg Athos zum Bibelkreis. Es wird uns das Wort Gottes an Hand der Elberfelder Studienbibel und der Auslegungen des Hl. Johannes Chrysostomos († 407) der Hl. Schrift nahegebracht.

Für uns, die Teilnehmer, ist das eine sehr spannende Sache, das lebendige Wort Gottes auf diese Weise besser kennenzulernen und unsere Herzen berühren zu lassen. Ich finde bei diesem Bibelkreis besonders gut, dass uns die Bibel vergleichsweise Altes Testament und Neues Testament auf anspruchsvolle Art und Weise nahegebracht wird. Die gemeinsame Geschichte der Christen aus dem ersten Jahrtausend bzw. die Zeit, in der die Christen eine Einheit waren, wird oftmals hervorgehoben.

Leiter des Bibelkreises ist Pater Bartholomäos vom Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee. 

Jeder Interessierte ist dazu herzlich willkommen!

Sonntags um 15:00 Uhr im Orthodoxen Kloster Maria Schutz

A-7161 St. Andrä am Zicksee, Bahngasse 39

 

  1. © FdKMS 2017
  2. Liturgischer Kalender
  3. Standort des Klosters
  4. Das Wetter in St. Andrä/Zicksee
  5. Per Bahn zum Kloster
  6. Galerie
  7. Quiz
  8. Umfrage
OEBB

Von
Nach St.Andrä/Zicksee Bahnhof
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Uhrzeit
Abfahrt Ankunft

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