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Ostergrüße 2018 von Abt Paisios

Liebe Freunde, liebe Wohltäter,
heute am Karsamstag, am hohen Samstag der Karwoche möchte ich es nicht versäumen im Namen meiner Bruderschaft und auch in meinem Namen ihnen allen eine gesegnete Auferstehung zu wünschen. „Hristos anesti! Christus ist auferstanden!“ - ist der Ruf der ab heute Abend in der Nacht wieder erklingt auf dem ganzen orthodoxen Weltkreis. Die äußeren und ich hoffe auch die innere Vorbereitung ging von Statten, es ist nun alles bereit für jene hohe heilige Nacht, die Nacht der Nächte, es ist jene Nacht in der uns jene Hoffnung wieder geschenkt wurde, die uns seit dem Paradies versagt war, die uns prophezeit wurde durch die Propheten, und die nun in Christus wieder Realität und Wirklichkeit wird. „Christus ist erstanden von den Toten, er hat den Tod durch den Tod zertreten und denen in den Gräbern das Leben gebracht.“ - so lautet das Apolytikion, der Festgesang zur Osterzeit. Das hohe Fest „Pascha“ für uns orthodoxe Christen ist das Zentrum, Zentrum unseres Lebens. Wir leben auf Pascha hin, wir kommen von Pascha, wir leben auf Pascha hin, so ist es Jahr für Jahr. Zentrum aller Feste ist Ostern - Pascha. Ja dieser Festtag hat keinen eigenen Rang den er steht über allen Festen, und eigentlich ist jeder Festtag, seien es die Heiligenfeste, die Marienfeste, immer ein kleines Pascha. Die Auferstehung die aufleuchtet. Christus hat den Hades zerstört, die Tore geöffnet, die Vorahnen, die Vorväter und -mütter konnten nun mit Christus auferstehen. Und auch für uns hat der Hades keine Gewalt mehr. Nein, nur wir selbst können durch unseren Egoimus und unsere Philautia (Eigenliebe) dafür sorgen das wir so schnell kein Pascha erleben können. Aber unser Herr Jesus Christus, der Auferstandene, er gibt uns die Möglichkeit immerwieder uns mit ihm zu versöhnen. Er wartet wie der gute Vater, der barmherzige Vater, mit weitgeöffneten Armen um uns zu verzeihen und uns seine Barmherzigkeit zu geben. Und so ist gerade dieses Fest der Auferstehung auch das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit. Es zeigt sich von Neuen wie sehr Gott uns Menschen liebt. Daher feiern wir orthodoxe Christen mit großer Freude, inniger Freude diesen Festtag. Der Ruf „Christus ist erstanden! - Er ist wahrhaft auferstanden!“ - 40 Tage wird er nicht verstummen. Weil wir leben schon im Jetzt, in diesem Dasein, auf dieser Erde. Pascha ist nicht irgendein Phantasma, eine Phantasie oder eine billige Vertröstung auf das Jenseits. Nein, Pascha beginnt jetzt in meinem Leben. Heute Nacht, wie jeden Tag, wie jede Stunde, wenn wir uns mit Christus vereinigen. Denn Christus ist nicht auferstanden für sich, weil es ihm Spass macht. Sondern er ist auferstanden um uns an der Hand zu nehmen sowie es auf der Osterikone dargestellt ist, wo er Adam und Eva an der Hand nimmt, es ist eigentlich auch meine, es ist unsere Hand die er nimmt um uns mit in den Himmel aufzunehmen. Darauf freuen wir uns in der Zukunft, aber diese Freude ist auch jetzt, den immer wieder erleben wir „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!“, auch in meinem eigenen Leben. So wünsche ich euch allen ein gesegnetes Paschafest, eine gesegnete Auferstehung, eine heilige gnadenreiche Nacht der Auferstehung, und dann aber auch morgen einen schönen gesegneten Tag im Raum der Familie, bei Familienfeiern. Denn das was wir innerlich an Freude erleben, das gilt es an Ostern, wie auch an allen Festtagen auch äußerlich zu zeigen. Ein gesegnetes Fest! Christus ist auferstanden!
Amen.

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